Reizregulierung (Formales Lernen) Teil 2

Hunde mit weniger Beutetrieb

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Nun gibt es Hunde, die an einem Beutespiel nicht interessiert sind. Sie denken gar nicht daran, dem Spielzeug nachzulaufen, und lösen sich auch nicht von ihrem Halter. Für diese Teams gibt es eine zweite Möglichkeit, die Abrufbarkeit aus einer erhöhten Trieblage heraus zu testen.

Die Arbeit beginnt auch in der zweiten Variante in korrekter Grundstellung. Ein Spielgegenstand wird nicht benötigt. Das Kommando „Sitz“ gibt dem Hund an, dass er sich in seiner Position ruhig zu verhalten hat, während sich sein Halter von ihm entfernt. In einer Distanz von rund dreißig Metern bleibt der Hundehalter stehen und dreht sich zu seinem Hund um, der ihn genau beobachtet hat und ihm mit seinem Blick stets gefolgt ist. Gespannt wartet der Hund auf das Rückrufsignal, das ihm erlaubt, seinem Halter zu folgen. Freudig läuft der Hund ihm entgegen. Hat er rund zehn Meter zurückgelegt, wird er ins „Platz“ gerufen, darf sich also nicht mehr weiter nähern und muss ruhig liegen bleiben. Hund und Halter trennt ein Abstand von fünfzehn bis zwanzig Metern. Mit stiller Freude kehrt der Hundehalter zu seinem Hund zurück, stellt sich zu ihm auf die linke Seite, erteilt ihm die Erlaubnis, sich zu setzen, und beendet die Arbeit, indem er mit ihm den Platz ruhig verlässt.

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