Irrwege in der heutigen Hundeerziehung – oft gestellte Fragen

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Warum nehmen Missverständnisse und Schwierigkeiten in der Kommunikation zwischen Mensch und Hund immer mehr zu?

Nicht selten liegen die Ursachen dafür an der zu wenigen Zeit, der oftmals chaotischen Körpersprache des Menschen und vor allem daran, dass, anstatt sich authentisch zu verhalten oder ein genaues Ziel vor Augen zu haben, Hunde wirr, irgendwelchen gerade „hippen“ Modewellen folgend, „verzogen und verbogen“ werden.

Die „moderne“, sich ständig in den Vordergrund schiebende Form und Betrachtungsweise in der Hundeerziehung, diese vermeintlich allwissende und immer recht habende Träumerei vom „verlorenen Paradiese“ hat in den letzten Jahren die Hundehalter verunsichert und bei ihren Hunden viel Schaden angerichtet. Ich glaube nicht, dass die derzeitig propagierte, supertolle Lebensweise der Individualität evolutionär langfristig überlebensfähig ist. Die Natur lebt uns vielmehr wegweisendes familiäres Sozialverhalten in reinster Form vor.

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Wie kann ich die Beziehung zu meinem Hunde fördern?

Schenk deinem Hund beispielsweise bei einem ruhigen und konzentrierten Spaziergang dein bewusstes Dasein und ergründe dabei deine eigene Lebensfülle und Freude. Oder spiel mit ihm ein einziges, klar abgestimmtes gemeinsames Spiel, das natürliche Rituale enthält und damit seine Erwartungshaltung steigert – das reicht vollkommen aus.
Am liebsten folgen Hunde demjenigen, der Charisma hat, einen durchdachten Lebensplan vorlebt, sich sozio-emotional kümmert und einbringt in eine Beziehung, denn das macht Hunde glücklich – und nicht Auslastungs- bzw. Beschäftigungsmodelle. Wenn du das beherzigst, wirst du mit Leichtigkeit feststellen, dass die ganze „Erziehung“ schon fast von alleine klappt. Ich denke, das Wichtigste vor allem ist, dass du dich auf natürliche Erziehungsformen zurückbesinnst, also auf Formen ohne Schnickschnack, so wie die Natur ist, wie wir Menschen geschaffen sind.

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Was erwartet mein Hund von mir? – Kritisches zum Thema Auslastung, Rudelstellung, Tauschbörse & Co

Günther Bloch sagte einmal in einem Vortrag: „Hunde erwarten von uns Menschen Loyalität – das hebe ich besonders in Zeiten hervor, in denen es Tauschbörsen für ‚stellungsschwache‘ Haushunde gibt und dann auch noch dreist und frech so getan wird, als ob das fachlich begründbar wäre. Genetisch fixierte Rudelstellungen sind eine dümmliche Erfindung, um in einem massiv übersättigten Markt wie der Hundeszene schnell und viel Kohle zu machen.“ Dieser Aussage von Kollege Günther Bloch trifft den Nagel auf den Kopf. Das heisst auch, durch die „Blume“ gesagt, dass Hundetrainer, die den Kindergarten (Grundschulung von 20 Tagen) absolviert haben, nicht Angebote von „Professoren“ anbieten können, das kommt garantiert nicht gut – denn der Kunde denkt mit!

Braucht mein Hund „Hunde-Sport“?

Um hundum glücklich zu sein, braucht dein Hund keinen Hundesport! Wenn die Erziehung abgeschlossen ist, kann Hundesport als Hobby in der formalen Auslastung in Betracht gezogen werden, wenn es für beide stimmig ist. Ein gut erzogener Hund, der viel am Familienleben teilhaben darf, braucht allerhöchstens ein oder zwei Beschäftigungsmodelle, aber zwischendurch viel gegönnte Ruhe. Auslastungen, bei denen der Hund alle seine Sinne, insbesondere seine Nase einsetzen kann machen ihm besonderen Spass. Nasenarbeit und Apportieren eignen sich meiner Ansicht nach am besten für Familienhunde. Betont soll bleiben: durch Auslastung kannst du deinen Hund nicht erziehen!

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Die drei entscheidenden Schritten sicher ins Ziel – back to the roots!

Schlegeltraining® hat sich seit vielen Jahren zum Ziel gesetzt, die Normen der Hundeerziehung auf eine möglichst einfache, erfolgsorientierte rundum Form zu beschränken. Eine artgerechte Erziehung konzentriert sich ohne Umwege auf das Wesentliche, nämlich auf alle Essenzen die dem Hund rundum gut tun.
Simpel – Einfach – Absolut gut!

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Erster Schritt: Die umfassende Ursachen-Analyse und Beratungsgespäche

Die Wesensanalyse bietet allen Hundehaltern, die mit dem gängigen „Wunschkonzert“ nicht weiterkommen, die richtige Lösung, um ein positives Mensch-Hund-Team zu bilden: denn erst, wenn das Motiv eines Verhaltens zuverlässig erkannt ist, kann daraus praktikabel die richtige Lösung abgeleitet werden.

Zweiter Schritt: Soziales Lernen mit Hans Schlegel

Hans Schlegel hat den Aufbau einer herzlichen Mensch-Hund-Beziehung durch strikte Unterscheidung zwischen Sozialem und Formalem Lernen neu begründet. Mit seiner auf dem Grundprinzip von Bewegung, Disziplin und Zuneigung basierenden Methode können störende Verhaltensmuster in kürzester Zeit neutralisiert werden.

Dritter Schritt: Lernkontrollen

Es liegt Hans Schlegel und seinem Schlegeltraining®-Team sehr am Herzen, die Teilnehmer nach einer Wesensanalyse, eines Intensiv-Workshops oder im Prozesspaket optimal in der Praxis nachhaltig zu begleiten.

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Weitere Informationen

++41 (0)62 875 25 00
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